Der Urknall und Ich

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admin

Mittwoch, 28. Januar 2009 13:19:40

Also, was ich z.B. gerade denke: Relativ "machtvoll" ist doch die Entwicklung des Lebens auf der Erde. In allen möglichen Varianten sprießt es, kräucht und fläucht es, durchzieht die Meere, die Luft und jeden nur erdenklichen Winkel.

Also Lebensentfaltungs-Power, eine Kraft muss da sein, die es voran treibt. Nun gehen wir mal weiter zur√ľck, zur Urerde, denn irgendwo ist ja alles mal losgegangen. Und da wir ja keine fremden Geister, au√üerirdische Schrauber oder einen lieben Gott nicht annehmen wollen, in dem Sinn,dass der da seine Modelleisenbahn gebaut hat, dann bedeutet das, auch in Natur "vor" dem Leben,muss diese Kraft schon drinne gewesen sein.
Also auch in der "unbelebten" Natur, bevor es mit den ersten Zellen, oder noch davor Aminosäuren losgegangen ist, muß diese Möglichkeit schon in der "toten" Materie einprogrammiert gewesen sein. Ergo, in den Stoffen, die im Weltall vorkommen, und da diese Wiederum, wie die Wissenschaftler sagen, aus Supernovaeexplosionen stammen. Ergo: auch die ganze scheinbar tote Weltall-Materie lebt.
Ich finde das faszinierend, diesen Gedanken. Wirklich zu denken: das ganze Universum ist lebendig. Leider habe ich viel zu selten das Gef√ľhl, dass eben "dieses Ganze" lebendig ist, eine Art Synchronizit√§t mit einem riesigen Kosmos.
(√ľbrigens hab ich gerade in solchen Momenten dann eine Emotion, die mich an diesen "gewaltsamen", m√§chtigen Gott des Alten Testaments erinnert)

Und was noch faszinierender ist, wie gesagt, dieser oben skizzierte Lebenspower der steckt eben da schon drin, in den Sternen und Planeten, und da ich aus diesem Material letztlich entstanden bin - ok, es hat länger gedauert - aber dennoch bin ich Teil davon.
Wenn der olle Goethe sagt: wäre nicht das Auge sonnenhaft ... Die Sonne könnt es nie erblicken;
Also, ICH und das Universum sind ein, und ich bin das Ergebnis einer Milliarden Jahre langen Entwicklung.

Aber ich hab ja von der Kraft, die das voran treibt, gesprochen, und es ist zu vermuten, dass diese Prozesse auch in mir drin sind. Das heißt, wenn ich richtig hinhorche, kann ich in mir das Leben bei der Arbeit hören, ne, das war jetzt etwas unernst, aber eine Kraft, die Leben entstehen lässt, die ist auch in meinen Zellen, in meinem Denken, (naja, nicht immer) aber ich denke, richtig Leben, heißt, vielleicht öfter mal auf diese zentralen Gesamtheiten zu achten.

Fake

Dienstag, 24. Februar 2009 19:10:11

Mystik ist ein Instrument zur Verfestigung der Einfalt, um so wenig wie m√∂glich Mitwisser und Mitesser(gemeint sind nicht die comedere/Komedo) sondern die Verteilung der G√ľter

Gruß blunk

admin

Dienstag, 24. Februar 2009 19:10:51

Mystik ist √ľberall, jedes Atom, ja auch die Quarks oder noch kleinere Teilchen sind mystisch. Das Higgsteilchen, nach dem man gerade sucht.
Sogar der leere Raum ist mystisch, denn auch im leeren Raum ist nicht Nichts, sondern es ist "ein Ort", ein im Urknall (wahrscheinlich) entstandener definierter Raum, mit ganz bestimmten dort geltenden Gesetzen.
Da ist schon eher ein schwarzes Loch ein Nichts, denn dort kollabiert der Raum zur Singularität.

Die meisten Leute, ich selber auch oft nicht, sind sich des Wunders, dass sie eigentlich immer schon sind, gar nicht bewusst.

Klar sollte unser Denken logisch sein, und vern√ľnftig, keine blo√üe Rhetorik und nicht einf√§ltig, aber ich sehe, dass menschliche Denken an sich eher kritisch, sofern es nicht mystisch ist happy oder auf sich an Ganzheit und Wahrheit orientiert.

bei 100 Milliarden Sternen, oder wieviel genau, allein in unserer Galaxie ist jedenfalls genug Mystik unmittelbar sichtbar.

Was ist ein Mensch?
F√ľr mich ist ein Mensch, wie ein Tier, ein Evolutionsprodukt, in Jahrmilliarden aus dem Ganzen entwickelt und gewachsen, aus einem lebendigen Ganzen, ein Ganzes, das kein personales Gottwesen au√üerhalb braucht. Das Universum, so wie es sichtbar ist, ist gewisserma√üen "der Bauch vom lieben Gott", aus dem wir geboren sind. Aber mitbedenken, dass wir nur Bruchteile verstehen.
Und in dieser Natur, ist eine Selbsordnung drin. Natur ist heile Welt, Natur ist Paradies. - Naturparadies.
Aber seit wir Denken, seit wir im eigentlichen Sinne menschlich sind, fallen wir da raus. Diese h√∂heren F√§higkeiten des Denkens und Erkennens aber, sind nicht nat√ľrlich. Sie haben keine evolution√§ren Ursachen. (welche sie haben, f√ľhre ich jetzt hier nicht aus, denn wir schreiben sie erst in "Was Wir Sind" Band 2)

Au√üerdem lebt in diesem "gewachsenen" Naturk√∂rper ein Geistwesen, dass diesen ausf√ľllt, dass Ewigkeiten lebt und dass man Seele nennt. Dieses wiederum ist aber nix religi√∂ses, schleierhaftes, sondern eine ganz normale kosmisch entstandene, evolution√§r entwickelte Lebensform.
Also: der Mensch ist ZWEI: K√∂rper aus der Natur, und ausgef√ľllt mit Seele.

Die Gedanken, von denen Sie sprechen, sie können dann "die Einsicht" besonders gut erreichen, wenn sie mit der Seele sprechen. Denn die Seele ist uns einige Millionen Jahre voraus, und kann deshalb so einiges, was wir uns nicht träumen lassen.
Gedanken ohne Seele sind das, was man so oft √ľberall erlebt,
dicht dran an der Rhetorik blunk

Wenn Sies nicht glauben, könnte ich Ihnen höchstens ein Experiment vorschlagen. Haben Sie ein Problem, eine Krankheit oder ähnliches, oder sonst was, machen Sie nur mal den Versuch anzunehmen, Sie hätten eine Seele, und reden Sie kurz mir ihr. Egal was.
Ich wollte sowas im Grunde auch nie glauben, und ich glaube es bis heute einfach auch nicht, aber, was ich mit dieser Sichtweise erlebe, ist so kollossal, dass ich es tue, ohne es zu glauben.
Das hei√üt, ich sage einfach, trotzdemich an so Firlefanz nicht glaube: Hey Seele, tue mal das und das ... und was dann passiert, ist so derma√üen verbl√ľffend, dass ich mich gar nicht mehr fragen muss, ob ich nun dran glaube.

Naja, also
bin gespannt, auf das Ergebniss Ihres Experiments

happy)
auch Gr√ľ√üe